Mehr als auf und ab
Die Beschattungssteuerung ist eine der unterschätztesten Funktionen im Smart Home. Richtig eingestellt spart sie im Sommer Klimakosten und nutzt im Winter passive Solarwärme. Falsch eingestellt nervt sie täglich – und wird abgeschaltet.
Die wichtigsten Eingangsgrößen
- Helligkeitssensor: misst die aktuelle Sonneneinstrahlung
- Sonnenstand: Loxone berechnet Azimut und Elevation in Echtzeit aus Standort und Datum
- Außentemperatur: für die Sommer/Winter-Logik
- Windsensor: schützt empfindliche Außenraffstores
- Anwesenheit: niemand im Raum → andere Logik möglich
Sommer-Strategie
Bei direkter Sonneneinstrahlung und Innenraumtemperaturen über 23 °C fährt die Beschattung herunter, sobald der Sonnenstand auf das jeweilige Fenster trifft. Wichtig: Lamellen leicht öffnen statt komplett schließen – das blockiert die Wärme, lässt aber Tageslicht durch.
Winter-Strategie
Im Winter dreht sich die Logik um: Bei Sonneneinstrahlung bleibt die Beschattung offen, um passive Solarenergie ins Haus zu lassen. Erst nach Sonnenuntergang fährt sie als Wärmedämmung herunter.
Häufiger Fehler
Helligkeitssensor wird auf der Schattenseite des Hauses montiert oder direkt unter einem Vordach – dann reagiert die Automatik nicht. Der Sensor gehört frei und unbeschattet montiert, idealerweise auf dem Dach oder am höchsten Punkt der Fassade.