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Was kostet ein Loxone Smart Home wirklich? Preisrahmen für Österreich

Die Frage nach den Kosten steht am Anfang jedes Gesprächs und wird selten offen beantwortet. Das Problem: Ein Smart Home hat keinen Preis, sondern einen Rahmen — und der hängt weniger an der Haugröße als daran, wie viele Gewerke automatisiert werden. Hier sind die Zahlen, mit denen wir in der Praxis arbeiten.

Drei Ausbaustufen

Grundausstattung

Miniserver, zentrale Lichtsteuerung, Beschattung und Einzelraumregelung der Heizung. Das ist die Stufe, die sich am schnellsten rechnet, weil Heizung und Beschattung den größten Einspareffekt haben.

Für ein Einfamilienhaus mit rund 140 m² liegt das Material hier typischerweise im niedrigen fünfstelligen Bereich. Dazu kommen Planung, Konfiguration und Inbetriebnahme.

Mittlerer Ausbau

Zusätzlich Zutritt (NFC Code Touch oder Intercom), Anwesenheitserkennung, Wetterstation, Multiroom-Audio in zwei bis drei Zonen und eine erweiterte Beleuchtungssteuerung mit Szenen.

Hier liegen die Materialkosten je nach Audio-Umfang deutlich höher — Multiroom-Audio ist der Posten, der einen Ausbau am schnellsten teuer macht.

Vollausbau

Alle Gewerke inklusive Energiemanagement, Wallbox mit PV-Überschussladen, Sicherheitstechnik, automatisierter Lüftung und durchgängigem Audio.

Was in fast jedem Angebot fehlt

Die Zahlen oben betreffen Material. Regelmäßig unterschätzt werden:

  • Planung und Konfiguration. Bei einem Einfamilienhaus zwei bis drei Arbeitstage. Das ist kein Aufschlag, das ist die eigentliche Leistung.
  • Elektroinstallation. Die Verkabelung macht der Elektriker — bei sternförmiger Verlegung zum Verteiler fällt mehr Kabel an als bei konventioneller Installation.
  • Inbetriebnahme und Einschulung. Ein bis zwei Tage, und der Teil, an dem sich entscheidet, ob die Bewohner das System annehmen.
  • Überspannungsschutz. Kostet einen Bruchteil der Anlage und wird trotzdem gestrichen. Ein Blitzeinschlag in der Nachbarschaft reicht, um die Zentrale zu zerstören.

Neubau oder Sanierung — der größere Kostenfaktor

Der Unterschied zwischen Neubau und Bestand ist meist größer als der zwischen zwei Ausbaustufen. Im Neubau wird die Verkabelung ohnehin gemacht, der Mehraufwand für Tree-Leitungen ist überschaubar.

In der Sanierung wird über Loxone Air gearbeitet: Funkkomponenten, kein Kabel, dafür etwas höhere Gerätepreise. Unterm Strich ist Air in bewohnten Bestandsobjekten praktisch immer günstiger als Stemmen und Verputzen.

Wo sich die Investition zurückholt

Die realistischen Einsparungen liegen bei Heizung und Beschattung. Eine funktionierende Einzelraumregelung heizt nur, was genutzt wird; automatische Beschattung hält im Sommer die Hitze draußen, bevor gekühlt werden muss. Bei einer Wallbox mit PV-Überschussladen kommt der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Einspeisetarif dazu.

Amortisationsversprechen auf das Jahr genau sind unseriös — zu viel hängt an Nutzungsverhalten, Dämmstandard und Energiepreisen. Was sich sagen lässt: Die Gewerke Heizung und Beschattung tragen sich am schnellsten, alles rund um Audio und Komfort trägt sich nicht und muss es auch nicht.

Wie Sie zu einer belastbaren Zahl kommen

Für ein tragfähiges Angebot brauchen wir keinen fertigen Elektroplan, aber diese vier Angaben:

  1. Grundriss mit Raumaufteilung
  2. Neubau oder Bestand
  3. Welche Gewerke automatisiert werden sollen
  4. Ob PV und Wallbox geplant sind

Damit lässt sich ein Rahmen nennen, der hält. Schicken Sie uns die Unterlagen — die Erstberatung kostet nichts.

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